Die satirische Kunstaktion »Separation« führte Bürger.Courage 2006 vor dem Dresdner Fürstenzug durch.
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Neue Weiße Rose

Idee

Was hat die Mitglieder der Weißen Rose bewegt, ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Was bedeutet es heute, Bürger der eigenen Stadt aufzurütteln? Und wie macht man es? Wer kann, will und darf heute Heldin und Held sein? Wie kann man sich kreativ für Demokratie und gegen Rechtsextremismus engagieren?

Mit solchen Themen haben sich rund 80 Jugendliche in einem Gemeinschaftsprojekt von Bürger-Courage, dem Theater Junge Generation (TJG) sowie dem Staatstheater Dresden beschäftigt. Es blieb jedoch nicht beim Gespräch – die Jugendlichen wurden selbst aktiv: Durch Wort, Tat, Film und Kunst.

Ziel

Das Kunstprojekt „Die Weiße Rose“ machte es sich zum Ziel, auf verschiedenen, künstlerischen Wegen Jugendliche Dresdens zu aktivieren, ein klares Zeichen für Demokratie und gegen Nazis zu setzen. In mehreren Aktionen ging es uns darum, zu ergründen, was Courage heute bedeuten muss.

Hintergrund

Die weiße Rose ist Symbol für die Abgrenzung von nationalsozialistischen Ideen. Durch die wachsende Anzahl von Naziaufmärschen in unserer Stadt hatte Dresden im Jahr 2004 den „Rahmen des Gedenkens“ eingeführt, der eine eindeutige Absage vom Rechtsextremismus ist. Eine angeheftete weiße Rose spiegelt diese Haltung wider. Warum also dürfen auch am kommenden 13. Februar, 65 Jahre nach der Zerstörung Dresdens, wiederholt Nazis am selben Tag marschieren?

Mitmachen

Wer Motivation und Lust hat, gemeinsam mit Profis aus den Bereichen Theater, Bühnenbild, Film und Journalismus, Ideen zu vertiefen und/ oder umzusetzen, um Straßenaktionen, Installationen, Medienprojekte vorzubereiten und aufzuführen, konnte einfach mitmachen.